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Eine tolle Erfahrung – Wochenbericht zum Aufenthalt unserer russischen Gastschüler

 

Freitag, 24.03.2017  – Der Tag nach der Ankunft (Erik Fritz Koschan, 7 A)

 
Nachdem wir die erste Nacht mit unseren Austauschschülern gut überstanden hatten, ging es 08.15 Uhr in die Schule. Wir trafen uns alle im Klausurraum und wurden vom Schulleiter Herrn Heise alle herzlich empfangen.
Es folgte das Lied „Happy Birthday“ von den deutschen Schülern gesungen für Svetlana Michailovna, eine Lehrerin, die mit Maria Valentinovna und Andrey,  der vieles für die russischen Schüler übersetzte, nach Deutschland gekommen war. Danach waren die russischen Schüler dran, sie sangen ein russisches Geburtstagslied.
Nach einem Schulrundgang für unsere Gäste begannen wir uns mit Hilfe von kleinen Spielen kennenzulernen. Wir saßen in einem großen Kreis und jeder musste sich in der jeweiligen Fremdsprache vorstellen
Für das letzte Spiel brauchten wir ein großes Tuch, so dass man sich dahinter verstecken konnte. Es wurden zwei Gruppen gebildet. Hinter dem Tuch stand immer ein Mädchen oder ein Junge und wer den Namen des anderen als erster gesagt hat, bekam einen Punkt bzw. „bekam“ den jeweiligen Mitspieler.
Von der 4. bis zur 6. Stunde kamen die russischen Kinder mit in den jeweiligen Unterricht der deutschen Schüler.
Von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr machten die russischen Schüler einen Stadtrundgang mit den zwei Lehrern und Andrey und nicht zu vergessen mit Frau Pukrop, die den Austausch überhaupt möglich gemacht hat. Dafür noch einmal vielen Dank!!
 

Samstag, Sonntag, 25. und 26.3.2017 – Wir sind überall (Frau Pukrop)

 
Das Wochenende gehörte den Familien und jede Familie dachte sich etwas Besonderes für ihr Gastkind aus. Während es die einen zum Seightseeing in die nächstgrößeren Städte wie Potsdam, Dresden, Leipzig oder Berlin zog, erholten sich andere in der Sächsischen Schweiz, im Schloss Moritzburg, im Tropical Island oder einfach nur im fiwave oder auf der Cartbahn.
Wichtig waren an diesen Tagen das Kennenlernen untereinander, das „Warmwerden“ miteinander und die Überwindung der Sprachbarrieren.
 

Montag, 27.03.2017 - Wir kochen (Menea Kopta, 7 A)

 
Nachdem wir am Wochenende viel in den Familien unternommen hatten, ging es am Montag wieder in die Schule. Zuerst haben die deutschen und die russischen Schüler zusammen ein paar Kennenlernspiele gemacht. Danach haben wir uns die Lieblingsessen von jedem Schüler aus Russland und Deutschland angeschaut und man musste zu seinem Lieblingsessen noch etwas sagen.
Dann hatten wir Pause und konnten uns auf dem Schulhof austoben, mit Basketball, Klettern und anderen Sachen. Wir übten außerdem noch etwas Vokabeln, bevor wir zu den Johannitern gegangen sind. Dort wollten wir Kartoffeln mit Quark und Leinöl essen. Aber das Essen macht sich ja nicht von alleine, also teilten wir uns in drei Gruppen ein. Eine Gruppe schälte die Kartoffeln, die zweite Gruppe schnippelte unter Tränen die Zwiebeln und die letzte Gruppe rührte den Quark. Nach gemeinsamer Arbeit konnten dann alle das typisch ostdeutsche Gericht genießen. Danach hatten wir Freizeit und konnten z. B. noch die Stadt erkunden, shoppen gehen, Eis essen oder andere Sachen zu Hause oder wo auch immer machen.
 

Dienstag, 28.3.2017 – Auf dem Liegenden Eiffelturm (Frau Pukrop)
 

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Region gehört natürlich auch die F60, zu der die russischen Schüler am Dienstagvormittag unterwegs waren. Nach einer russischsprachigen Begrüßung durch Herrn Sachse ging es zur 90-minütigen Tour auf den höchsten Punkt der F60. Herr Lehmann musste viele Fragen beantworten und das F60-Quiz zeigte, dass viele gut aufgepasst hatten und die meisten Fragen sogar auf Deutsch richtig beantworten konnten. Eine leckere Kartoffelsuppe im Werkstattwagen beendete den Besuch und blieb für viele unvergesslich. Daschas Kommentar: Мне хочется плакать от счастья drückt das besonders aus.
 




Mittwoch ( 29.3.2017) – Überall Nudeln (Eva Feldt, 7 A)

 
Am Mittwoch, dem 29.03.17, waren wir mit unseren Gästen in der Nudelfabrik in Riesa und danach in Dresden. Wir sind um 8.00 Uhr mit dem Bus losgefahren. Nach unserer Ankunft in Riesa gingen wir in die Nudelfabrik, wo wir uns zuerst einen Film über die Geschichte der Nudelfabrik ansahen. Danach zeigten und erklärten sie uns die Herstellung der Nudeln. Wir aßen natürlich Nudeln mit Tomatensoße zum Mittag, dazu gab es eine rote Brause und da Igor Geburtstag hatte, aßen wir im Anschluss noch alle zusammen Torte. Im Restaurant gibt es noch ganz viele andere Gerichte in Kombination mit Nudeln. Nach einer Stunde Fahrt waren wir in Dresden. Dort machten wir noch einen kleinen Rundgang und teilten uns in zwei Gruppen ein: die russischen und die deutschen Kinder. Die russischen Kinder besuchten noch die Frauenkirche und den Zwinger, danach gingen sie selbstständig in kleinen Gruppen durch die Altmarktgalerie. Die deutschen Kinder gingen auch selbständig in kleinen Gruppen in die Altmarktgalerie. Wir trafen uns um 17.00 Uhr vor dem McDonald’s und fuhren nach Finsterwalde, wo wir nach erfolgreicher Ankunft 18.30 von unseren Eltern abgeholt wurden. Es war ein toller und spannender Tag!
 

Donnerstag, 30.3.2017 – Fahrt in den Spreewald (Frau Pukrop)

 
Den Spreewald  ohne Massentourismus erlebten die russischen Schüler am Donnerstag in Lübbenau bei fast schönem Wetter, wenigen Mücken und leider ohne Gurkenmeile am Großen Hafen. In 90 Minuten fuhren sie von Lübbenau nach Lehde und wieder zurück und erfuhren viel vom Leben der Einwohner sowie vom Spreewald und seinen Besonderheiten. Um 15.30 Uhr in Finsterwalde wieder angekommen, kümmerten sich sofort die Gastgeber wieder um ihre Gäste und verbrachten den dann sonnigen Tag in und um Finsterwalde gemeinsam mit Freunden  oder in der Familie.
 


Freitag,31.03.2017 – Fahrt nach Cottbus (Marie Friedrich, 7 A)

 
Am Freitag sind wir mit unseren Gastkindern aus Russland in das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus gefahren, wo wir herzlich empfangen wurden. Zum Glück war es im Museum kälter als draußen, denn sonst hätten wir uns wahrscheinlich nicht auf die Kunstwerke und auf die Geschichte konzentrieren können. Zuerst erfuhren wir etwas zum Museum und etwas später teilten wir uns in Gruppen. Jede bekam ein Ausstellungsstück zugeteilt, zu dem man dann eine Geschichte oder etwas Anderes entwickeln sollte. Als wir uns dann alle Präsentationen angeschaut hatten, gingen wir in einen kleinen Raum und malten wie kleine Künstler mit Aquarellfarben, Buntstiften und Faserstiften. Da wir danach noch viel Zeit hatten, beschlossen wir, schon zum Bahnhof zu laufen. Dort angekommen fanden die meisten den Weg zu Mc Donald’s oder zu anderen Läden, wo sie etwas zu essen bekamen.
 

Freitag, 31.3.2017 – Pelmeni und anderes (Frau Pukrop)

 
Um unserem Projekt noch etwas gerecht zu werden, konnten heute russische und deutsche Schüler Pelmeni und andere typische russische Gerichte probieren. Diesmal kochten aber andere für uns. Vier Frauen, die aus Kasachstan, Dagestan und Tschetschenien stammen und in Finsterwalde leben, haben für uns diese leckeren Gerichte zubereitet.
Den schönen Nachmittag verbrachten viele draußen  und saßen dann auch abends gemeinsam am Lagerfeuer.
 

Samstag, 1.4.2017 – Abschiedsbowling (Frau Pukrop)

 

Gemeinsame Unternehmungen in der Familie am Vormittag und Bowling am Nachmittag mit gemeinsamem Abendessen mit vielen Eltern waren die letzten Programmpunkte unserer Austauschwoche und viele haben auch am Abend noch in den Familien Abschied gefeiert.
 

Sonntag, 2.4.2017 – Abschied mit viel Tränen (Frau Pukrop)

 
Nach fast 10 Tagen endete auf dem Bahnhof in Finsterwalde  tränenreich unser erster Schüleraustausch mit dem Versprechen, dass man sich bald in Twer und Lichoslavl wiedersieht.
 
Wir danken vor allem den Eltern und Familien, die mit allen Mitteln, vor allem finanziellen, organisatorischen und sprachlichen, diese Tage zu einem Erlebnis für alle werden ließen.
 
Außerdem bedanken wir uns bei unseren Sponsoren (der Sparkasse Elbe-Elster, dem Förderverien des Sängerstadt-Gymnasiums und der Familie Palm), die uns tatkräftig finanziell unter die Arme gegriffen haben
 
Andrea Pukrop
    


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