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Gedanken über ein Puppenspiel

 

Auch in diesem Jahr besuchten Schülerinnen und Schüler unserer Schule eine Aufführung des Puppentheaterfestivals des Elbe-Elster-Kreises. Hier könnt ihr sehr bewegende Gedanken zweier Schülerinnen aus der Klasse 7 A lesen...

 
Das Konzentrationslager in Ravensbrück
 
Anlässlich des 19. Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster Land gingen am 21.09.2017 alle siebten Klassen unserer Schule zum Sänger- und Kaufmannsmuseum in Finsterwalde. Wir schauten uns das Theaterstück ,,1944 - Es war einmal ein Drache" an. Gespielt wurde es vom ,,Tandra-Theater".
Dieses Stück handelte von Frauen, die im Konzentrationslager in Ravensbrück leben mussten und den Kindern dort eine kleine Freude machen wollten. Sie suchten viele Sachen zusammen, was nicht gerade einfach war, und bastelten den Kindern kleine Weihnachtsgeschenke. Sogar eine kleine Torte wollten sie den Kindern schenken. Die Frauen aßen extra weniger Brot, klauten Marmelade und benutzten die Sonntags-Margarine, damit der perfekte Kuchen entstand. Das Wichtigste war, dass sie nicht dabei erwischt wurden, denn Strafen waren dort sehr schrecklich. Auch geborene Kinder starben nach einigen Wochen, weil sie nicht genug Essen hatten. Trotzdem wollten sie den Kindern, die stark genug waren, um dort zu leben, oder den Kindern, die ihre Familie verloren haben, eine Freude mit den Weihnachtsgeschenken machen. Die Frauen bekamen sogar die Erlaubnis, ein kleines Weihnachten feiern zu dürfen.
Das Schauspiel wurde sehr schön dargestellt. Man konnte sich sehr gut hineinversetzen. Es hat sich angefühlt, als würde man selber in dieser Situation sein. Außerdem haben wir durch das Theaterstück erst richtig erfahren, wie schlimm das Leben in einem Konzentrationslager gewesen sein muss. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen.
 
Emily Gottschalk (Klasse 7A)
 
 
Weihnachten im Konzentrationslager
 
Am 21.9.2017 stellte das „Tandra-Theater“ zum 19. Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land ein Stück vor: „1944 – Es war einmal ein Drache“. Wir, die Klassen 7A, 7B und 7C, besuchten um 9.30 Uhr das Sänger- und Kaufmannsmuseum in Finsterwalde, um uns das Stück anzusehen. Im Deutschunterricht hatten wir schon kurz über den Inhalt des Stückes gesprochen.
Dieser Aufführung handelt vom Geschehen in dem Konzentrationslager Ravensbrück im Dezember 1944. Damals versuchten die eingesperrten Frauen, den Kindern im Lager ein schönes Weihnachtsfest zu veranstalten. Das musste aber heimlich geschehen, denn sonst hätte eine schreckliche Strafe gedroht. Die Schauspieler des „Tandra-Theaters“ haben das wirklich eindrucksvoll dargestellt. Sie spielten sogar mit dem eigenen Körper und den Puppen abwechselnd. Das war zuerst ein bisschen unübersichtlich, aber mit der Zeit habe ich es verstanden. Das Stück hatte natürlich ein Happy End, denn die Kinder von Ravensbrück durften ein bescheidenes, aber für sie wunderschönes Weihnachten feiern.
Mir hat die Aufführung wirklich gut gefallen, auch wenn es ein sehr trauriges Thema ist. Es ist kein Stück für kleinere Kinder, aber ich würde es trotzdem weiterempfehlen.
 
Meilina Umbreit (Klasse 7A)