Die Logindaten erhälst du im Sekretariat oder indem du unser Kontaktformular benutzt.

» Schließen

Die Welt ist Theater

 
 
Nach diesem Motto ging es für den Seminarkurs „Co-Production“ der Klasse 11 am 14. November 2019 auf die Reise in das Staatstheater Cottbus. Ziel war es, das Leben und die Vielfalt der Spielstätte kennenzulernen.
Am Gebäude angekommen, beginnt die Führung durch das Hauptgebäude der Kultureinrichtung. Die Spielstätte ist ein Vierspartentheater, das heißt, hier steht eine bunte Mischung aus Schauspiel, Orchester, Musiktheater und Ballett auf dem Programm.
Uns durch die Säle und Publikumsplätze führend, erzählt uns Nadine Tiedge, die unter anderem als Dramaturgin und Schauspielcoachin tätig ist, von den Berufen und Tagesabläufen am Theater.
Nach einem Gespräch mit dem Regieassistenten geht es hinter die Bühne, welche soeben für die Probe des Stückes „Faust“ hergerichtet wird. Wir treffen dort auch auf den Inspizienten, der das Bühnengeschehen während der Vorstellung koordiniert. Während die letzten Änderungen an den Requisiten vorgenommen werden, sitzt unser Kurs schon im zweiten Rang hinter den Scheinwerfern. Wir wenden unseren Blick auf die Farbspektren der klassischen „Verfolger“, die selbst die reiche technische Ausstattung der Spielstätte Cottbus nicht so leicht durch digitale Lichtkegel ersetzen kann. Begleitende Beobachtungsaufgaben notieren wir per Handy oder mit Stift und Block. Nach einem bereichernden Rundgang durch das „Große Haus“ wird auch die Theaterkantine nicht von uns verschont.
Es folgt ein Szenenwechsel in die Probenhallen, wo die eigene Produktion des Stückes „Die Schneekönigin“ realisiert werden soll. In kleinen Gruppen können wir kreativ werden und unsere Fassung vom Konzept über das Bühnenbild bis hin zur Kostümierung selbst entwerfen. Schöpferische Adern pulsieren bei der Gestaltung der Requisiten aus abstrakten Mitteln wie Luftpolsterfolie, Gabeln und alten Koffern sowie der Interpretation der klassischen Geschichte auf traditionelle, unkonventionelle und moderne Art. Schnell entwickelt sich eine Landschaft aus glitzerndem Schnee, blühenden Rosen und schwer dahinströmenden Flüssen. Auf dem Laufsteg werden schließlich die Kostüme der Charaktere mit Stil inszeniert.
Mit dem Szenenbild schwindet schließlich auch der Tag im Staatstheater Cottbus.
 
Theater ist für mich eine Leidenschaft, ja ein Bedürfnis“, sagt Nadine Tiedge, die uns an diesem Tag ihre Welt näher brachte: „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.“
 
In freudiger Erwartung auf weitere fortbildende Veranstaltungen vor der eigenen Produktion in Kooperation mit den jungen Schauspielern der Finsterwalder Schule „Sieben Brunnen“ mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf geht es zurück in die Sängerstadt.
 
Wir danken unserer betreuenden Lehrkraft Frau Seiler sowie Frau Tiedge, die uns an diesem Tag in die Welt der Schauspielerei begleitet haben.
 
Text Tim BeigelFotos Frau Seiler/Leonie Orlikowski
 

 Bild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werden


Hinter den Kulissen am Staatstheater in Cottbus

 
Am 14. November fuhren wir im Rahmen des Seminarkurses „Co-Production“ zusammen mit Frau Seiler zum Staatstheater Cottbus, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Als wir das symmetrische Hauptgebäude betraten, wurden wir von der Theaterpädagogin Sarah Heinze begrüßt, die uns während unseres Ausfluges begleitete und uns die glamouröse Welt des Theaters etwas näher brachte.
Unsere Besichtigungstour nahm mit einem kurzen Aufenthalt im sogenannten „Sternenzimmer“ ihren Anfang. Dort schilderten wir unsere Erwartungen an den Tag und unsere Vorstellungen dieses prunkvollen Raumes bei einer Premiere. Da am 26. November die Premiere von „Momo“ stattfinden wird, waren alle Mitarbeiter des Theaters mit den letzten Vorbereitungen für die Aufführung eifrig beschäftigt. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Geschichte von „Momo“ konnten wir, von dem 2. Rang aus, die Beleuchtungsprobe live miterleben. Als wir uns über unsere Beobachtungen ausgetauscht hatten, begaben wir uns zum 2. Parkett und sahen die Personen, von denen wir zuvor nur die Stimmen gehört hatten. Ein Schauspieler nahm auf der Bühne verschiedene Positionen ein und die anderen tauschten sich über die Wirkung des Lichtes aus. Um wen es sich bei diesen Personen handeln könnte, sollten wir selbst herausfinden, anschließend werteten wir unsere Vermutungen auf der Probebühne aus.
Nachdem wir das „Große Haus“ weitestgehend von innen betrachtet hatten, begaben wir uns zu den Werkstätten in der Kammerbühne, der kleinsten der drei Spielstätten. Dort angekommen, gingen wir zuerst zur Dekorationswerkstatt, in der Requisiten und Teile des Bühnenbildes hergestellt werden. Im Anschluss besuchten wir die Räumlichkeiten der Theaterplastik, in der uns eine Praktikantin von den Aufgaben einer Plastikerin erzählte. Ebenso erfuhren wir etwas über den Beruf des Bühnenbildners, den sowohl die Mitarbeiter in der Rüsterei, Schreinerei und im Malsaal ausüben.
Nach einer etwa dreißig minütigen Pause und einer genauen Betrachtung der Architektur des Hauptgebäudes machten wir uns auf den Weg zu den Probebühnen, bei denen wir sofort von einem Schauspieler begrüßt und mit zitierten Versen von Bertolt Brechts „Kinderbuch“ überrascht wurden. Anschließend gingen wir zu der Probebühne 1, in der normalerweise die Arbeitsproben stattfinden. Da wir nun etwas Zeit und Ruhe hatten, stellten wir uns vor und spekulierten über die wichtigsten Elemente beim Entstehungsprozess einer Oper. Außerdem überlegten wir, wer bei einer Arbeitsprobe anwesend ist und welche Funktion er dort erfüllt. Des Weiteren erfuhren wir etwas über den Prozess von einer Probe bis zur Premiere und nach einer kurzen Einschätzung des Tages endete unser Besuch in Cottbus. Mit ziemlicher Sicherheit hat jeder von uns viel Wissenswertes und neue Erfahrungen mit nach Finsterwalde genommen. Und dafür bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei Frau Seiler und Sarah Heinze, die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben. 
 
Text Lisa-Marie Beigel/Fotos Michelle Feldner 


Bild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werdenBild kann nicht angezeigt werden